Staatliches Naturkundemuseum Stuttgart ist ab 2010 Landesbetrieb

Staatssekretär Dr. Birk: Profilstärkung durch moderne Museumsstrukturen

 11.12.09 

Das Staatliche Naturkundemuseum Stuttgart wird zum 1. Januar 2010 in einen Landesbetrieb umgewandelt. Dies hat der Ministerrat in seiner letzten Sitzung beschlossen. Die neue Organisationsform beinhaltet mehr Eigenständigkeit in finanzieller und struktureller Hinsicht. Bislang werden bereits acht der elf staatlichen Museen als Landesbetriebe geführt.

 

„Mit den modernisierten Museumsstrukturen können die Einrichtungen den sich ändernden Anforderungen besser gerecht werden und sich im nationalen Vergleich noch stärker behaupten. Deshalb setzt das Land die Umwandlung der staatlichen Museen in Landesbetriebe konsequent fort“, so Kunststaatssekretär Dr. Dietrich Birk.

 

Wesentliche Bestandteile der neuen Betriebsform sind die Einführung des kauf-männischen Rechnungswesens und ein damit verbundenes Controlling sowie die weitgehend eigenständige Personalsteuerung. Die größere Eigenständigkeit bei der Betriebsführung schafft eine höhere Flexibilität bei der Haushaltsführung und mehr Transparenz. Birk: „Der Landesbetrieb bietet den Museen insgesamt erwei-terte Handlungsspielräume und damit die Möglichkeit zur ausgeprägteren Profilbildung.“

 

Bereits 2003 ist das Badische Landesmuseum als erstes staatliche Museum im Land in die Rechtsform eines Landesbetriebs nach § 26 Landeshaushaltsordnung umgewandelt worden. In 2008 folgten die Staatsgalerie Stuttgart, das Landesmuseum Württemberg, das Linden-Museum und die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden. 2009 folgten das Staatliche Naturkundemuseum Karlsruhe, die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe und das Haus der Geschichte Baden-Württemberg.

 

Derzeit wird die Umwandlung des Archäologischen Landesmuseums zum Jahr 2011 noch geprüft. Ebenfalls im Jahr 2011 soll die kaufmännische Buchführung in dem als Stiftung betriebenen Landesmuseum für Technik und Arbeit Mannheim eingeführt werden.


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