Große Landesausstellung zur Musikkultur vom 16. April bis zum 12. September 2010 mit landesweitem Programm
Staatssekretär Dr. Birk: Einmalige Musikgeschichte des Landes in Karlsruhe und Stuttgart präsentiert
Vom 16. April bis zum 12. September 2010 wird die Große Landesausstellung zur Musikkultur in Baden-Württemberg gezeigt. Dr. Dietrich Birk, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, informierte heute (8. Dezember) in Stuttgart gemeinsam mit Vertretern des Badischen Landesmuseums und des Landesmuseums Württemberg über die Planungen der Doppelausstellung in Karlsruhe und Stuttgart.
„Die Musikgeschichte des Landes ist einmalig. Von den 35.000 Jahre alten Flöten aus den Höhlen der Schwäbischen Alb über die Mannheimer Schule im 18. Jahrhundert bis hin zu den Donaueschinger Musiktagen und der Popakademie heute - in Baden-Württemberg fanden sich immer Vorreiter und Ideengeber, die das Musikleben ihrer Tage prägten. Daher konnten die Ausstellungsmacher in Baden und Württemberg aus den Vollen schöpfen“, sagte Birk. Das Land habe die Große Landesausstellung mit 1,35 Mio. Euro unterstützt.
Nach den Worten des Staatssekretärs ist die Musik und das Musizieren fest in der Bevölkerung verankert. Etwa 1,2 Mio. Bürgerinnen und Bürger engagierten sich in ihrer Freizeit in rund 12.000 Gesang- und Musikvereinen. Zudem habe der Südwesten die meisten Preisträger im bundesweiten Wettbewerb „Jugend musiziert“.
Der Staatssekretär sagte weiter: „Die Ausstellung widmet sich der Musikkultur in Baden-Württemberg aus landes- und kulturgeschichtlicher Perspektive. Die Entwicklung der Musikkultur im deutschen Südwesten wird im historischen und gesellschaftlichen Kontext aufgezeigt und einem breiten Publikum vermittelt. Ein museumspädagogisches Programm richtet sich mit speziellen Angeboten, vor allem auch an Kinder und Jugendliche. Besonders freue ich mich über die interaktive Ausstellung ‚music4kids. Musik machen und erleben‘ im Stuttgarter Schloss.“
Ausstellungsorte der Großen Landesausstellung sind das Badische Landesmuseum in Karlsruhe und das Landesmuseum Württemberg in Stuttgart. Zudem findet im Deutschen Musikautomatenmuseum in Bruchsal, einer Außenstelle des Badischen Landesmuseum, eine kleinere Ausstellung zu der Operette „Schwarzwaldmädel“ statt. In Karlsruhe wird unter dem Motto „Vom Minnesang zur Popakademie“ eine kulturgeschichtliche Ausstellung im Rahmen einer Zeitreise durch die Musikgeschichte gezeigt. Die Stuttgarter Ausstellung geht dem Verhältnis von Musik und Gefühl nach; „Freud und Leid in Dur und Moll“ lautet der Titel dieses Ausstellungsteils.
Parallel zur Ausstellung findet ein breites dezentrales Begleitprogramm statt, das sowohl Laienmusik als auch professionelle Ensembles einbezieht. Darüber hinaus sind Symposien, ein Schüler-Wettbewerb, Vorträge und Gesprächsrunden geplant.
Weitere Informationen unter: www.musikkultur-bw.de
